PRÄSENTATION DER WEB-SEITE IN DREI MINUTEN
(Kopfbild: Ausschnitt aus 01/2026 „PROMETHEUS“, Acryl und Acryllack auf Leinwand, 130x170cm)

KÖRPERSPRACHE BILDEND
NICHT(S) SEHEND SIEHT DAS AUGE DIE ERSCHEINUNG DES SEINS
Gegenständlich begehrt das Sehen den Signifikant. Als Inhalt bringt die Vertikale des Sehens im Verstand das intelligible „Ding“ ein „Es ist“ hervor: Baum, Haus, Mensch … Bleibt das Abstrakte ein intelligibles Ding, bleibt es „Es ist“: Kreis, Dreieck, Geometrie. Wird es selbstähnlich (fraktal) bildet es körpersprachlich ein Signifikat, ist die Erscheinung der Ausdruck. Der ist, obwohl er gegenständlich nicht ist, eine geistige Gestalt. Sie räumt Inhalt, Geste und Detail in das „große Andere“ oder Nicht(s), den Horizont der reinen Vernunft ein. So bildet die Gestalt als ethischen Imperativ ein „Ich bin, weil du bist“* heraus. Absichtslos ohne Autor (er)leben wir Autopoiese**, geistig Sehend die absolute Freiheit.
* UBUNTU („Ich bin, weil du bist“) eine alte Stammesweisheit aus Südafrika die durch das Denken und Handeln von Nelson Mandela weltweite Aufmerksamkeit bekam.
** Autopoiesis oder Autopoiese (altgriechisch autos, deutsch „selbst“ und poiein „schaffen, bauen“) ist der planetarische Prozess der Selbsterschaffung und -erhaltung von Leben und Welt.
AUTOPOIESE MALEREI …
Die Farbe Rot ist für mich Verlangen, Trieb, Lust, Sex. Blau meine Seele, meine Liebe und Gelb die Sehnsucht nach der geistigen Gestalt, dem Anderen, der Leere, offen weit ewig.

AUTOPOIESE KALLIGRAFIE …
Kalligrafie ist für mich mehr als „Schönschrift“. Absichtslos zeigt der Duktus die Fügung der Autopoiese, die Selbstentfaltung der Erscheinung Leben.

AUTOPOIESE FOTOGRAFIE …
Fotografisch greife ich ins Licht, gestaltet der Duktus meiner Hand mit ihm.

AUTOPOIETISCHE VITA …
Mein Leben – meine Kunst

BILDER MEINER AUSSTELLUNGEN …
Letzte Ausstellung:

Vorletzte Ausstellung:

GEDRUCKT …
Mein wichtigstes Gebot: „Du sollst dir selbst dein Bild machen!“

Mit meinem Buch „Du sollst dir dein Bild machen – Traktat in Wort und Bild über die Entstehungsform“ unternehme ich den Versuch mein Denken mit dem Pinsel in Worte zu fassen. – Die Kataloge dokumentieren meine Ausstellungen:






