{"id":41261,"date":"2023-01-03T18:45:42","date_gmt":"2023-01-03T18:45:42","guid":{"rendered":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261"},"modified":"2023-04-18T08:03:19","modified_gmt":"2023-04-18T08:03:19","slug":"der-nousletter-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261","title":{"rendered":"Entwurf: \u00dcber Nichtidentit\u00e4t und Negative Dialektik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: small;\">Bild oben: Ausschnitt aus &#8222;ODER&#8220;, 03\/23, Acryl und Acryllack auf naturbelassener Baumwolle, 170x130cm<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p data-wp-editing=\"1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-42390 size-full\" src=\"https:\/\/tobegen.de\/wp-content\/uploads\/Einfach-4.jpg\" alt=\"\" width=\"932\" height=\"520\" srcset=\"https:\/\/tobegen.de\/wp-content\/uploads\/Einfach-4.jpg 932w, https:\/\/tobegen.de\/wp-content\/uploads\/Einfach-4-300x167.jpg 300w, https:\/\/tobegen.de\/wp-content\/uploads\/Einfach-4-768x428.jpg 768w, https:\/\/tobegen.de\/wp-content\/uploads\/Einfach-4-500x279.jpg 500w, https:\/\/tobegen.de\/wp-content\/uploads\/Einfach-4-800x446.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 932px) 100vw, 932px\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>F\u00fcr Ewa, die slawische Seele<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\"><span data-offset-key=\"ebhbq-0-0\">Denken wir in Bildern, ist der Gedanke in sich f\u00fcr sich im Offenen gehalten. Dann wahr, gut und sch\u00f6n. Als Teil des Ganzen ist er stets von ihm beeinflusst, inspiriert, bewegt. Ufer und Fluss. Kausalit\u00e4t und Absurdit\u00e4t. Leben und Tod. Alles ist in sich f\u00fcr sich schlicht und einfach offen und weit, denn die Grammatik des Erdachten ist das Bild der Wirklichkeit. Die Wechselseitigkeit von Ursache und Wirkung im Einen. Nichts steht endg\u00fcltig fest. Das All ist ewig. Auch das nicht? Ewiges Werden! Weg ohne Ziel. Unterschiedliche Geschwindigkeiten. Unterschiedliche Festigkeiten. Stets allgemein und individuell zugleich. Aus Sicht des Lebens ist das der Selbstwert und damit der Sinn, die Selbstentfaltung des Lebens. Schlicht und einfach, offen und weit. Dennoch absurd. Denn der Mensch ist nicht nur f\u00e4hig, wie das Tier in Gestalten zu denken, er kann die Gestalt auch gestalten, indem er sie durch das Wort reflektiert. So kommt es dass reflektierte K\u00f6pfe sagen: Wir denken in Worten und dabei ihr Denken in Bildern vergessen. Weil es so selbstverst\u00e4ndlich ist, dass niemand dar\u00fcber nachdenkt. Denn, wie Kierkegaard uns lehrt wird das Leben vorw\u00e4rts gelebt, das geschieht in Bildern und r\u00fcckw\u00e4rts, in Worten verstanden. So ist die Intuition unser Traum und der Intellekt der Verstand. So sind beide aus einem Guss und doch der Grund f\u00fcr die Konkurrenz im Menschen und des Menschen mit sich in und mit der Welt. Denn der Selbstwert, den die Intuition f\u00fcr sich reklamiert, wird vom Mehrwert, den der Intellekt f\u00fcr sich reklamiert, \u00fcberschrieben. Sodass der Verstand als Herr \u00fcber die Intuition als Frau aufsteigt, der Wei\u00dfe den Schwarzen versklavt, obwohl die Zivilisation lediglich der Diener, ohne das Wilde und Lebendige nichts <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\"><span data-offset-key=\"ebhbq-0-0\">ist. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\"><span data-offset-key=\"ebhbq-0-0\">* <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\"><span data-offset-key=\"ebhbq-0-0\">So wurde die Ausbeutung zur Pr\u00e4misse des modernen Menschen noch bevor er die materiellen M\u00f6glichkeiten dazu hatte. Allein dadurch, dass er sich mit sich selbst identifizierte machte er sich die Erde untertan. Zun\u00e4chst brauchte er daf\u00fcr Geister und G\u00f6tter, die ihn legitimierten. Die ihm sagten: &#8222;Du musst!&#8220; Schlie\u00dflich fanden die Geister und G\u00f6tter ihren Herrn, den Allm\u00e4chtigen, dass &#8222;Ich will!&#8220;, das keine G\u00f6ttinnen neben sich duldet. Als diese Allmacht mit der westlich rationalen Aufkl\u00e4rung schlie\u00dflich auf den Menschen \u00fcberging wurde der wei\u00dfe Mann als &#8222;Menschheit&#8220;, das sich als &#8222;Universalit\u00e4t&#8220; denkende Individuum als &#8222;Neuer Mensch&#8220; in einer &#8222;Neuen Welt&#8220; geboren. Die kaum hat der Mensch den Zusammenbruch der Diktatur des Proletariats realisiert schon wieder von einer &#8222;Neuen Technik&#8220; in einem &#8222;Neuen Universum&#8220;, von der Virtualit\u00e4t der k\u00fcnstlichen Intelligenz \u00fcberschrieben wird. Absurd, denn all das ist f\u00fcr das schlicht und einfache Wesen des Menschen komplex und kompliziert und nicht offen und weit. So sind die Intuition und der Intellekt aus einem Gu\u00df und doch der Grund f\u00fcr das Gespaltensein des modernen Menschen. Denn die Intuition sieht im Anfang des planetarischen Traums den Sonnenstrahl und der Intellekt macht daraus die Idee eines au\u00dferhalb des Alls gestarteten Gottesstrahls. Sodass das Wort (heute die Digitalisierung) \u00fcber dem Bild, der Mehrwert \u00fcber dem Selbstwert thront. So ist das moderne Leben schlicht und einfach absurd. Hat mein Denken eine uralte Seele: Die Nichtidentit\u00e4t. Nur indem die Wolke nicht mit sich selbst identifiziert ist, kann sie werden und vergehen. In dem Moment wo auf der Wolke das Auge Gottes oder eine andere Idee und damit Identit\u00e4t erscheint, ist das schlicht und einfach werden und vergehen vorbei. So begann mit dem Kampf um die Herrschaft einer Identit\u00e4t die Selbstzerst\u00f6rung des Menschen. Denn allein er ist besessen von der Idee der Identit\u00e4t. Alles und alle anderen in diesem Universum sind was und wie sie sind. Schlicht und einfach offen und weit Nichtidentit\u00e4t. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\"><span data-offset-key=\"ebhbq-0-0\">* <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\"><span data-offset-key=\"ebhbq-0-0\">So st\u00fctzen sich meine Reflexionen auf das 2400 Jahre alte <em>&#8222;Tao&#8220;<\/em>, mit dem im alten China Laotse die Selbstentfaltung des Universums beschrieb, das im <em>&#8222;Tun ohne Tun&#8220;<\/em> das tugendhafte Handeln des Menschen sieht. Das ist nicht die einzige &#8222;negative Dialektik&#8220; (Adorno) auf die wir von der &#8222;positiven Dialektik&#8220; der rationalen Aufkl\u00e4rung, durch das Denken von Hegel, Kant und Marx geschulten Modernen, zur\u00fcckschauen. Denn die Alte Welt kannte nur die selbstlose &#8222;Nichtidentit\u00e4t&#8220; (Ebenda). Sie konnte in einem Leben, das mit dem Tode rang, das Positive nur im Jenseits des Diesseits erblicken. Doch bereits hier gab es einen gravierenden Unterschied. Im nahen und fernen Osten schaute der Mensch nach innen und entdeckte in sich intrinsisch im Atem das was weder mit den H\u00e4nden noch in Worten zu fassen ist, das dem fassbaren K\u00f6rper das Leben schenkt und nimmt. Sodass der Geist in sich im Atem zur Ruhe kommt, egal ob der Mensch arm oder reich, m\u00e4nnlich oder weiblich, sch\u00f6n oder h\u00e4\u00dflich, gro\u00df oder klein ist. W\u00e4hrend das antike Griechenland wie der Zuschauer in der Arena die Beobachterposition einnahm und das wahrhaft Wahre, Gute und Sch\u00f6ne in der Inszenierung entdeckte. So wird hier die Entdeckung des Absoluten zur &#8222;Ex Machina&#8220;, zu einer Theatermaschine, die den Gott als einen am Kran h\u00e4ngenden Schauspieler in das B\u00fchnenbild einf\u00fchrt, w\u00e4hrend es im Osten noch immer in Lieder besungen im Tanz erfahren unfassbar gefunden blieb. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\"><span data-offset-key=\"ebhbq-0-0\">* <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\"><span data-offset-key=\"ebhbq-0-0\">Einerseits ist Sch\u00f6nheit so der unfassbare Geist, mit dem der Brustkorb sich \u00f6ffnet oder verschlie\u00dft. Andererseits wird der gleiche Brustkorb zur R\u00fcstung verschlossen f\u00e4hig die Welt zu erobern. Einerseits blieb es bei der Nichtidentit\u00e4t aus der alles wahre, gute und sch\u00f6ne, naiv wie der Anf\u00e4ngergeist als unvollkommene Vollkommenheit dauerhaft Gl\u00fcck spendet. Andererseits erhebt das aufgeschriebene Wort das wahr, gut und sch\u00f6n zum absolut Wahren, Guten und Sch\u00f6nen, das Platon als &#8222;absolute Seele&#8220; ausgab. So bleibt es spannend, dass zur gleichen Zeit als Laotse in China mit dem <em>&#8222;Tao&#8220;<\/em> die Selbstentfaltung des Universums und dem <em>&#8222;Tun ohne Tun&#8220;<\/em> die Tugendhaftigkeit des Menschen beschrieb, ohne Entdeckungsreisen mit dem Schiff, Flugzeug oder Internet, Sokrates im alten Griechenland von der nonverbalen reinen Vernunft als dem &#8222;Nous&#8220; vor dem &#8222;Logos&#8220; der praktischen Vernunft sprach. <em>&#8222;Was ohne Namen, \/ Ist Anfang von Himmel und Erde; \/ Was Namen hat, \/ Ist Mutter den zehntausend Wesen.&#8220;<\/em> (Alle Zitate aus Laotses <em>&#8222;Tao-Te-King&#8220;<\/em> hier kursiv). So war f\u00fcr die griechischen Denker der &#8222;Nous&#8220; nicht nur wie f\u00fcr Laotse das <em>&#8222;Tao&#8220;<\/em> der nat\u00fcrlichen Intelligenz auch der die Welt erschaffende &#8222;Demiurg&#8220;. So ist aus Perspektive der Alten mit ihrer negativen Dialektik die positive Dialektik der Moderne nicht nur absurd. Hier ist der tiefere Grund f\u00fcr den &#8222;Weltverlust&#8220; (Hannah Arendt), ja f\u00fcr die Weltzerst\u00f6rung durch das moderne Denken zu finden.<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">*<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">Umgekehrt aus der Ego-Perspektive der praktischen Vernunft ist das selbstlose <em>&#8222;Tao&#8220;<\/em>, das nicht nur mit dem Nous der alten Griechen auch mit dem &#8222;Ubuntu&#8220; einer uralten Stammesweisheit aus S\u00fcdafrika: &#8222;Ich bin, weil du bist&#8220; korrespondiert absurd. Denn die Neue Welt beginnt mit einem Donnerschlag weit vor der Entdeckung Amerikas durch die Europ\u00e4er, der das bildliche Denken in eine monotheistische Ethik verwandeln wird. <span class=\"ILfuVd\" lang=\"de\"><span class=\"hgKElc\">\u201eDu sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!<\/span><\/span>&#8220; Mit diesen Worten distanziert sich das Alte Testament vom animistischen Denken der Ahnen, in dem der Baum das Tier, der Berg Menschen wahrnehmen und mit ihnen kommunizieren, wie wir es umgekehrt mit ihnen machen. Dieses ganzheitlich horizontale Denken in Kreisl\u00e4ufen ist f\u00fcr die nun beginnende Zivilisation der Schrift, f\u00fcr die linear von der Erde in den Himmel weisende Vertikalspannung &#8222;wild&#8220;, &#8222;primitiv&#8220;, &#8222;heidnisch&#8220;. <span id=\"decorator-ignored-entity-id-255\" data-entity-key=\"255\" data-offset-key=\"9uhq5-1-0\"><span data-offset-key=\"9uhq5-1-0\">Deren K\u00f6pfe<\/span><\/span><span data-offset-key=\"9uhq5-2-0\"> m\u00fcssen <\/span><span id=\"decorator-corrected-entity-id-259\" data-entity-key=\"259\" data-offset-key=\"9uhq5-3-0\"><span data-offset-key=\"9uhq5-3-0\">versklavt in<\/span><\/span><span data-offset-key=\"9uhq5-4-0\"> Ketten gelegt, geh\u00e4utet werden, k\u00f6nnen nur abstrakt, universalistisch denkend als &#8222;zivilisiert&#8220; gelten.<\/span> Erst wenn sie ihren den Raum erfassenden Traum aufgeben und sich dem Diktat der Zeit unterwerfen, statt den Spuren des Lebens zu folgen, gen\u00fcgen sie den Gesetzen der linearen, abstrakten Schrift. So will es der Fortschritt vom Bild, dem Traum zum Wort der Erkenntnis. Damit das Da-Sein vom Noch-Nicht-Sein, das Vorhandene durch das zu Erschaffende abgel\u00f6st werden kann. Hegel wird sagen: &#8222;Die Weltgeschichte ist die Zucht von der Unb\u00e4ndigkeit des nat\u00fcrlichen Willens zum Allgemeinen und zur subjektiven Freiheit.&#8220; <span data-offset-key=\"9uhq5-0-0\">Nichtwissend, dass die subjektive Freiheit im Stamm gr\u00f6\u00dfer war als in einer Konsumgesellschaft, weil der Mensch nur seine und keine zur Profitmaximierung ihm eingeredeten Bed\u00fcrfnisse kannte. <\/span> Allein der Mensch war an den Stamm gebunden, ohne ihn verloren. Darin bestand der \u00e4u\u00dfere Zwang der ihm, absurd, die Freiheit gab gl\u00fccklicher zu sein.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">* <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\"><span id=\"decorator-ignored-entity-id-262\" data-entity-key=\"262\" data-offset-key=\"9uhq5-1-0\"><span data-offset-key=\"9uhq5-1-0\">So, mit<\/span><\/span><span data-offset-key=\"9uhq5-2-0\"> der <\/span><span id=\"decorator-corrected-entity-id-266\" data-entity-key=\"266\" data-offset-key=\"9uhq5-3-0\"><span data-offset-key=\"9uhq5-3-0\">Vertreibung <\/span><\/span><span id=\"decorator-corrected-entity-id-273\" data-entity-key=\"273\" data-offset-key=\"9uhq5-4-0\"><span data-offset-key=\"9uhq5-4-0\">Versklavung, Flucht<\/span><\/span><span data-offset-key=\"9uhq5-5-0\"> und Wanderung des Menschen \u00fcber die Kontinente <\/span><span id=\"decorator-corrected-entity-id-268\" data-entity-key=\"268\" data-offset-key=\"9uhq5-6-0\"><span data-offset-key=\"9uhq5-6-0\">hinweg verl\u00e4sst<\/span><\/span><span data-offset-key=\"9uhq5-7-0\"> die welterschaffende Erz\u00e4hlung des Menschen das an den Ort, an die Natur und den K\u00f6rper gebundene Symbol und das Gebot des Kommenden &#8222;Du sollst&#8220; wird zum Demiurg.<\/span> Der &#8222;Im Anfang war das Wort&#8220; mit dem Alphabet nicht nur eine gesetzm\u00e4\u00dfige Welt, auch sich selbst als alleinigen Gott erschafft. Sodass das virtuelle Licht des Fortschritts m\u00e4chtiger erscheint als die Sonne. Allein die von der planetarischen Existenz gepr\u00e4gte und keineswegs an eine himmlische Nicht-Existenz gew\u00f6hnte wilde Seele glaubt trotz alledem, trotz Zivilisierung noch immer an sie. Denn genau das den Planeten Erde bewohnen, ohne dabei die Ressourcen von drei Planeten zu verbrauchen, wie es die intelligible, sich von der planetarischen Welt unabh\u00e4ngig glaubende virtuelle Welt der Daten, W\u00f6rter und Zahlen macht, ist heute die reinste Vernunft. W\u00e4hrend das weiter so der praktischen Vernunft nur digital absurd ist. Denn die Natur braucht den Menschen nicht. Wir brauchen sie. <em>\u201eWer nicht das Ewige kennt, schafft sinnlos Unheil.\u201c\u00a0<\/em><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">*<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">In der taoistischen Sicht entstehen die Ordnung und der Wandel in der Natur von selbst, weil in ihr die Gegens\u00e4tze sich anziehen und absto\u00dfen, doch sich nie wie in der rationalen Sicht der Dinge ausschlie\u00dfen. Nur zusammen sind sie das Ganze. Die Soheit. Die Einheit der Gegens\u00e4tze. Das <em>\u201eTao\u201c.<\/em> Sodass der Wahrheitsbegriff der Moderne das Gegenteil besagt. Er benennt nicht mehr das &#8222;Es ist, wie es ist&#8220;, die Soheit ohne Objektbezug als Wahrheit. Er verwandelt die bedingungslose Liebe in ein Objekt der Begierde, das Wie in ein Was, \u00fcber das die Rationalit\u00e4t ihr Urteil der Wahrheit f\u00e4llen kann. Sodass die Unterwerfung der Umwelt f\u00fcr die Neue Welt zur individuellen Freiheit wird, denn die Wahrheit steckt nun nicht mehr in der Tat, sondern im Urteil, das der rationale Mensch \u00fcber sie f\u00e4llt. So erhebt sich, indem die Moderne eine Versachlichung und Bewertung der Soheit vornimmt, das Wissen \u00fcber die Weisheit und damit der Monolog der praktischen Vernunft \u00fcber den Dialog der reinen Vernunft: &#8222;Ich bin, weil du bist&#8220;. So vergisst die moderne Wahrheit die Soheit, indem sie die Wirklichkeit nicht mehr als Erfahrung durchschreitet, im Vatikan, Kreml, Silicon Valley oder Shenzhen isoliert zum Ding objektiviert als Realit\u00e4t ins Auge fasst. Siehe die Entstehung der Moderne durch Missionskriege und Kolonialismus, siehe der Klimawandel und das Artensterben durch technischen Fortschritt, siehe den unvorstellbaren Reichtum der Besitzenden durch die Ausbeutung der menschlichen und planetarischen Ressourcen, siehe den Hunger und die Armut der Ausgebeuteten und Abgeh\u00e4ngten, siehe das Scheitern des Sozialismus als Diktatur der Nomenklatura einer Partei \u00fcber das Volk. &#8230; <em>\u201eErkennst du das Da-Sein als einen Gewinn, \/ Erkenne: Das Nicht-Sein macht brauchbar.\u201c<\/em><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">*<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">Doch was ist das Nicht-Sein, das ein Leben brauchbar macht. Die &#8222;negative Dialektik&#8220;. Das <em>&#8222;Tun ohne Tun&#8220;<\/em>. Indem das Lebende sich selbst den materiellen K\u00f6rper und ideellen Geist vergisst, beginnt es lebendig und damit mehr zu sein, als es denken und f\u00fchlen kann. Denn es handelt nun proaktiv, intuitiv und nicht reflexiv vom Verstand geformt. Nur so, indem das intrinsische Gl\u00fcck als Nicht-Sein sich nie ver\u00e4u\u00dfert, nicht ins Da-Sein eintritt, ist es die Freiheit nicht nur im Menschen, in allen Wesen, dem Tier, Baum, der Pflanze, verleiht es ihnen Individualit\u00e4t Respekt und W\u00fcrde, ohne daf\u00fcr die Verfassung eines Rechtsstaates zu erschaffen, der sie garantiert doch nicht verwirklichen kann. Denn verwirklichen kann das Nicht-Sein nur das sicher in sich und seiner Umwelt gebundene Wesen, das als Einzahl nicht existiert. Es kann nur wesentlich sein, weil du wer oder was das Du auch ist, bist. Eben das ist die Weisheit der Alten, die der extrinsische rein technische Fortschritt der Moderne mit &#8222;Feuer und Schwert&#8220; als &#8222;wild&#8220;, &#8222;primitiv&#8220; und &#8222;heidnisch&#8220; ausrotten wollte und noch immer will. F\u00fcr die Kunst hei\u00dft das: Das Bild entsteht nicht durch den Maler. Es entsteht als Traum durch ihn und alle hindurch, die das Bild f\u00fcr sich ertr\u00e4umen. Es entsteht wie die Welt in der wir leben vor dem dritten, dem geistigen Auge, indem Form und Leere, Energie und Sph\u00e4re, Sein und Nicht-Sein nicht mehr isoliert voneinander miteinander spielen. Indem vor dem geistigen Auge die Dualit\u00e4t des verstandesgem\u00e4\u00dfen Denkens und Sehens, das &#8222;Teile und herrsche&#8220; dem Sehen des Ganzen, der Einheit der Widerspr\u00fcche gewichen ist. Sodass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Es ist das alles Erfassende und unteilbare All. <em>\u201eDas wahre Bild ist ohne Form.\u201c<\/em> Vor-Bild. Vor-Wort. Vor-Schrift.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">*<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">Vorbild, Vorwort und Vorschrift ist dagegen die positive Dialektik, die Kunst der Begriffe. Sie muss es sein, weil in der vom Begreifen getrennten intelligiblen Welt die Einheitlichkeit die Ganzheit ersetzt. So ist die intelligible Welt die heile und heilige Welt, bis sie auf das Nicht-Perfekte, die Wirklichkeit trifft. So entstand die Vertikalspannung, mit der der Logos sich vom Nous, der Begriff sich vom Begreifen trennt und h\u00f6her, schneller weiter die Welt regiert. Doch ebenso schnell wieder genug ist. Von einer Krise in die n\u00e4chste ger\u00e4t. Weil dem Begriff losgel\u00f6st vom Begreifen das ewig werden durch das ewige Werden fehlt. So schlussfolgert Camus: \u201eWenn es das Absurde gibt, dann nur im Universum des Menschen. Sobald dieser Begriff sich in ein Sprungbrett zur Ewigkeit verwandelt, ist er nicht mehr mit der menschlichen Hellsichtigkeit verbunden. Dann ist das Absurde nicht mehr die Evidenz, die der Mensch feststellt, ohne in sie einzuwilligen. Der Kampf ist dann vermieden. Der Mensch integriert das Absurde und l\u00e4\u00dft damit sein eigentliches Wesen verschwinden, das Gegensatz, Zerrissenheit und Entzweiung ist.&#8220; &#8222;Wir m\u00fcssen uns Sisyphos als einen gl\u00fccklichen Menschen vorstellen&#8220;.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">* <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">So stellt allein der Anf\u00e4ngergeist der Intuition, die &#8222;negative Dialektik&#8220; im Herantasten und verk\u00f6rpern des Spontanen die Einheit der Gegens\u00e4tze und damit die Selbstentfaltung der Existenz wieder her und nicht die falsch verstandene Aufkl\u00e4rung: &#8222;Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!&#8220; (Kant). Gewiss, dieses Denken ist in einem falschen Denken, das von einem Sch\u00f6pfer statt der Selbstentfaltung der Sch\u00f6pfung ausgeht, sowie zur Herausbildung einer liberalen Demokratie noch immer das richtige. Doch nicht in einem Denken, das von einem absterbenden Staat durch die Selbstentfaltung des Freien ausgeht. So ist und bleibt die Kommunion des Verstandes mit der Intuition die erste und letzte Philosophie, der Kommunismus. Denn der Verstand und das durch ihn generierte Wissen, ob als digitaler Kapitalismus oder Diktatur des Proletariats, stehen im krassen Gegensatz zum intuitiven Verstehen, das spontan ohne denken der Weisheit folgt. Allein das im Offenen Gehaltene nicht Heilige folgt dem Fluss des Seins und verwandelt das So-Sein vom blo\u00dfen Da-Sein zum Frei-Sein. W\u00e4hrend die k\u00fcnstliche Intelligenz einer Ideologie oder Technologie nur r\u00fcckblickend glaubt, ein Ganzes zu sehen. Lediglich hinterher sind sie kl\u00fcger und sehen vom vor\u00fcber Gegangenen nur den Saum.\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">* <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">&#8222;Die urspr\u00fcngliche Feindseligkeit der Welt kommt, durch die Jahrtausende hindurch, wieder auf uns zu. Eine Sekunde verstehen wir die Welt nicht mehr, denn jahrhundertelang haben wir in ihr nur Bilder und Gestalten gesehen, die wir zuvor in sie hineingelegt hatten, und nun fehlen uns die Kr\u00e4fte, von diesem Kunstgriff Gebrauch zu machen. Die Welt entgleitet uns, da sie wieder sie selbst wird. Die von der Gewohnheit verstellten Kulissen werden wieder, was sie wirklich sind. Sie entfernen sich von uns.\u201c (Camus). Doch weil wir uns an das absichtslose Tun gew\u00f6hnt haben bevor das Denken in Worten uns erreicht hat, bleibt, was immer die Absicht mit dem Menschen und der Welt auch anstellt, die im Offenen gehaltene Lebendigkeit die Freiheit im Menschen. Letztlich die Kraft die auch den Menschen trotz allem von der reinen Vernunft \u00fcberzeugt. Dazu ist weder ein &#8222;Selbstmord der Philosophie&#8220; (Camus) noch der &#8222;\u00dcbermensch als Selbst\u00fcberwinder&#8220; (Nietzsche) notwendig. Diese Denkfiguren tauchen auf, wenn wir vom reinen Geist ausgehen, den es, wenn \u00fcberhaupt, nur als &#8222;Nirvana&#8220; nach dem Tode geben kann, als &#8222;Ausstieg aus dem Kreis der Wiedergeburten&#8220;, an den der Buddhismus glaubt. Oder als &#8222;absolute Idee&#8220;, mit der Platon seine intelligible Oberwelt begr\u00fcndet hat, durch die wir wissen, was absolut gut, wahr und sch\u00f6n ist. Bei Kant ist es das \u00fcber die Moral entscheidende &#8222;Gewissen&#8220;, das f\u00fcr den Guten immer &#8222;schlecht&#8220; ist, besser geht immer und f\u00fcr den B\u00f6sen immer &#8222;gut&#8220;, weil er das B\u00f6se bereits ist. Sigmund Freud wird daraus schlie\u00dflich das &#8222;\u00dcber-Ich&#8220; formen, mit dem der moderne Mensch nicht mehr gl\u00fccklich ist, weil du bist. Denn mit dem &#8222;\u00dcber-Ich&#8220; als &#8222;Du&#8220; kann das Ich nur noch Untertan, nicht mehr frei, nur noch befreit nicht mehr gl\u00fccklich, nur noch zufrieden, nicht mehr sch\u00f6n nur noch unzureichend sein. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">* <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">So erreicht die positive Dialektik der Identit\u00e4t in welcher Auspr\u00e4gung auch immer stets das Gegenteil dessen, was sie verspricht. Gehen wir hingegen von der &#8222;negativen Dialektik&#8220; und damit vom \u201eWunder (aus), dass den Lauf der Welt und den Gang menschlicher Dinge immer wieder unterbricht und vor dem Verderben rettet&#8220;, ist das dauerhafte Gl\u00fcck &#8222;Nichtidentit\u00e4t&#8220; (Adorno), das &#8222;Geborensein&#8220; (Hannah Arendt). Und aus dessen Perspektive ist das Leben in der Natur und der vom Menschen erschaffenen Welt ein ewiges Werden, das in seinem absichtslosen Tun schlicht und einfach unvollkommen vollkommen und in der vom Vollkommenen ausgehenden Reflexion absurd ist. Denn am Absurden kommt auch die Perspektive des Geborenseins nicht vorbei. Auch sie entwickelt einen Verstand, dessen Aufgabe darin besteht, richtig und falsch voneinander zu unterscheiden. Und je h\u00e4ufiger und umfassender er das macht, umso weniger wei\u00df er schlie\u00dflich, was richtig und was falsch ist. So ist das Richtige auf einmal falsch und das Falsche richtig. Absurd. Doch geht der Geist vom Geborensein aus, sucht er kein absolut richtig und falsch mehr gibt es f\u00fcr ihn nicht mehr die eine alles erkl\u00e4rende Wahrheit, sondern Wahrheiten. So kann er seinen Verstand loslassen und erlebt als Intuition, was Hannah Arendt das \u201eWunder&#8220; nennt, &#8222;dass den Lauf der Welt und den Gang menschlicher Dinge immer wieder unterbricht und vor dem Verderben rettet.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">* <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">Kehren wir zu Kierkegaards &#8222;Das Leben wird vorw\u00e4rts gelebt und r\u00fcckw\u00e4rts verstanden&#8220; zur\u00fcck, so haben wir bereits das Dilemma, die absurde menschliche Ausgangslage treffend beschrieben. Der Mensch lebt vorw\u00e4rts intuitiv, denkt in Bildern die er r\u00fcckw\u00e4rts \u00fcbersetzt in Worten versteht, indem er sie reflektiert und wertet. Und am Tage darauf vergisst er das verstandene wieder damit er intuitiv erinnernd schlicht und einfach der Selbstentfaltung der Existenz wieder folgt. W\u00e4re dem so, w\u00e4re Sisyphos ein gl\u00fccklicher Mensch. Mit anderen Worten die Nichtidentit\u00e4t der negativen Dialektik ist und wird so wenig weltumspannende Realit\u00e4t wie es Kants Versuch war eine abstrakte &#8222;Universalit\u00e4t&#8220; als Identit\u00e4t zu etablieren. Doch im Gegensatz zur Aufkl\u00e4rung hat sie als Lebenskunst die Chance\u00a0 mehr zu sein als eine Relativit\u00e4tstheorie.\u00a0 &#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">*<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: large;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"LEFT\"><strong><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">\u201eProbleme kann man niemals mit derselben Denkweise l\u00f6sen, durch die sie entstanden sind.&#8220;<\/span><\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"LEFT\"><strong><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">&#8222;Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.\u201c<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/strong><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Segoe UI Light, sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">(Albert Einstein)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"color: #000000;\">*<\/span><\/p>\n<p>Mehr lesen: <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/tobegen.de\/?p=40316\">SOHEIT: Das Sosein ohne Objektbezug bestimmt das Bewusstsein (Der Nousletter IV)<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild oben: Ausschnitt aus &#8222;ODER&#8220;, 03\/23, Acryl und Acryllack auf naturbelassener Baumwolle, 170x130cm &nbsp; F\u00fcr Ewa, die slawische Seele * Denken wir in Bildern, ist der Gedanke in sich f\u00fcr sich im Offenen gehalten. Dann wahr, gut und sch\u00f6n. Als Teil des Ganzen ist er stets von ihm beeinflusst, inspiriert, bewegt. Ufer und Fluss. Kausalit\u00e4t [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":42581,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_wpcom_ai_launchpad_first_post":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[71],"tags":[],"class_list":["post-41261","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bodytext"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Entwurf: \u00dcber Nichtidentit\u00e4t und Negative Dialektik - J\u00fcrgen TOBEGEN<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Entwurf: \u00dcber Nichtidentit\u00e4t und Negative Dialektik - J\u00fcrgen TOBEGEN\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Bild oben: Ausschnitt aus &#8222;ODER&#8220;, 03\/23, Acryl und Acryllack auf naturbelassener Baumwolle, 170x130cm &nbsp; F\u00fcr Ewa, die slawische Seele * Denken wir in Bildern, ist der Gedanke in sich f\u00fcr sich im Offenen gehalten. Dann wahr, gut und sch\u00f6n. Als Teil des Ganzen ist er stets von ihm beeinflusst, inspiriert, bewegt. Ufer und Fluss. Kausalit\u00e4t [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"J\u00fcrgen TOBEGEN\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2023-01-03T18:45:42+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-04-18T08:03:19+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/tobegen.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0004-2-2.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1920\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1455\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"17\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?p=41261#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?p=41261\"},\"author\":{\"name\":\"admin\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/ffb852571053502040bc49de22c31bb1\"},\"headline\":\"Entwurf: \u00dcber Nichtidentit\u00e4t und Negative Dialektik\",\"datePublished\":\"2023-01-03T18:45:42+00:00\",\"dateModified\":\"2023-04-18T08:03:19+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?p=41261\"},\"wordCount\":3316,\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?p=41261#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/DSC_0004-2-2.jpg\",\"articleSection\":[\"Bodytext\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?p=41261\",\"url\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?p=41261\",\"name\":\"Entwurf: \u00dcber Nichtidentit\u00e4t und Negative Dialektik - J\u00fcrgen TOBEGEN\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?p=41261#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?p=41261#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/DSC_0004-2-2.jpg\",\"datePublished\":\"2023-01-03T18:45:42+00:00\",\"dateModified\":\"2023-04-18T08:03:19+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/ffb852571053502040bc49de22c31bb1\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?p=41261#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?p=41261\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?p=41261#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/DSC_0004-2-2.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/DSC_0004-2-2.jpg\",\"width\":1920,\"height\":1455},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?p=41261#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Start\",\"item\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Entwurf: \u00dcber Nichtidentit\u00e4t und Negative Dialektik\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/\",\"name\":\"J\u00fcrgen TOBEGEN\",\"description\":\"GESTISCHE AUTOPOIESE\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/ffb852571053502040bc49de22c31bb1\",\"name\":\"admin\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/6dbb31be7d60d7d6db5feaa1595edd2a4f54eaa9ed8bbd0e32cfc52739fc447c?s=96&d=blank&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/6dbb31be7d60d7d6db5feaa1595edd2a4f54eaa9ed8bbd0e32cfc52739fc447c?s=96&d=blank&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/6dbb31be7d60d7d6db5feaa1595edd2a4f54eaa9ed8bbd0e32cfc52739fc447c?s=96&d=blank&r=g\",\"caption\":\"admin\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/tobegen.de\\\/?author=1\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Entwurf: \u00dcber Nichtidentit\u00e4t und Negative Dialektik - J\u00fcrgen TOBEGEN","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Entwurf: \u00dcber Nichtidentit\u00e4t und Negative Dialektik - J\u00fcrgen TOBEGEN","og_description":"Bild oben: Ausschnitt aus &#8222;ODER&#8220;, 03\/23, Acryl und Acryllack auf naturbelassener Baumwolle, 170x130cm &nbsp; F\u00fcr Ewa, die slawische Seele * Denken wir in Bildern, ist der Gedanke in sich f\u00fcr sich im Offenen gehalten. Dann wahr, gut und sch\u00f6n. Als Teil des Ganzen ist er stets von ihm beeinflusst, inspiriert, bewegt. Ufer und Fluss. Kausalit\u00e4t [&hellip;]","og_url":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261","og_site_name":"J\u00fcrgen TOBEGEN","article_published_time":"2023-01-03T18:45:42+00:00","article_modified_time":"2023-04-18T08:03:19+00:00","og_image":[{"width":1920,"height":1455,"url":"https:\/\/tobegen.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0004-2-2.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"admin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"17\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261"},"author":{"name":"admin","@id":"https:\/\/tobegen.de\/#\/schema\/person\/ffb852571053502040bc49de22c31bb1"},"headline":"Entwurf: \u00dcber Nichtidentit\u00e4t und Negative Dialektik","datePublished":"2023-01-03T18:45:42+00:00","dateModified":"2023-04-18T08:03:19+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261"},"wordCount":3316,"image":{"@id":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/tobegen.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0004-2-2.jpg","articleSection":["Bodytext"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261","url":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261","name":"Entwurf: \u00dcber Nichtidentit\u00e4t und Negative Dialektik - J\u00fcrgen TOBEGEN","isPartOf":{"@id":"https:\/\/tobegen.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/tobegen.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0004-2-2.jpg","datePublished":"2023-01-03T18:45:42+00:00","dateModified":"2023-04-18T08:03:19+00:00","author":{"@id":"https:\/\/tobegen.de\/#\/schema\/person\/ffb852571053502040bc49de22c31bb1"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/tobegen.de\/?p=41261"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261#primaryimage","url":"https:\/\/tobegen.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0004-2-2.jpg","contentUrl":"https:\/\/tobegen.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0004-2-2.jpg","width":1920,"height":1455},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/tobegen.de\/?p=41261#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Start","item":"https:\/\/tobegen.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Entwurf: \u00dcber Nichtidentit\u00e4t und Negative Dialektik"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/tobegen.de\/#website","url":"https:\/\/tobegen.de\/","name":"J\u00fcrgen TOBEGEN","description":"GESTISCHE AUTOPOIESE","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/tobegen.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/tobegen.de\/#\/schema\/person\/ffb852571053502040bc49de22c31bb1","name":"admin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/6dbb31be7d60d7d6db5feaa1595edd2a4f54eaa9ed8bbd0e32cfc52739fc447c?s=96&d=blank&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/6dbb31be7d60d7d6db5feaa1595edd2a4f54eaa9ed8bbd0e32cfc52739fc447c?s=96&d=blank&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/6dbb31be7d60d7d6db5feaa1595edd2a4f54eaa9ed8bbd0e32cfc52739fc447c?s=96&d=blank&r=g","caption":"admin"},"url":"https:\/\/tobegen.de\/?author=1"}]}},"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/ph9HEd-aJv","jetpack_featured_media_url":"https:\/\/tobegen.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0004-2-2.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tobegen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tobegen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tobegen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tobegen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tobegen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41261"}],"version-history":[{"count":943,"href":"https:\/\/tobegen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41261\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42651,"href":"https:\/\/tobegen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41261\/revisions\/42651"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tobegen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/42581"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tobegen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tobegen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tobegen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}